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Wer kennt die (Gift-)Kräuter, weiß die Namen?

Diese Frage wurde am ersten Wochenende im Juli von Vereinsmitglied Ursi Olesch für
Pferdebesitzer, Reitbeteiligungen und sonst botanisch Interessierte beantwortet. Jeweils
am Samstag und am Sonntag ging es auf die Koppeln des Reitvereins, um die dort und
in der Umgebung wachsenden und für Pferde giftigen Pflanzen wie z. B. das Jakobs-
kreuzkraut, Liguster oder Eibe
(er)kennen zu lernen. Auch auf dem Programm stand
das Kennenlernen von stark wuchernden Gewächsen wie Eisenkraut, Disteln oder
Wegerauke,
denn diese verdrängen das Weidegras.

Die Koppelbegehung ging über das Niveau der bekannten Pflanzenführer hinaus, denn
wo Bücher in der Regel nur das blühende Gewächs zeigen, wies Frau Olesch auch auf die
Pflanzen im nicht blühenden Jugendstadium hin. All das diente dazu, dass alle Betroffenen
die Weidepflege sinnvoll durchführen können. Schließlich ist eine Bekämpfung der uner-
wünschten Pflanzen und die Erhaltung einer Weide dann am umfassendsten, wenn neben
dem regelmäßigen Abmisten nicht nur die ausgewachsenen Pflanzen, sondern bereits die
Jungpflanzen entfernt werden.

Es ist zu hoffen, dass der derzeitige Zustand unserer Koppeln durch diese kleine
botanische Exkursion weiter verbessert wird.